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Expedition nach Namibia und in den mittleren Atlantik: Die artenreiche Unterwasserwelt in Walvis Bay und die berüchtigten Gäste von St. Helena

Wir setzten unsere Reise entlang der Westküste Südafrikas fort und begannen unseren Tag mit einer Katamaranfahrt durch Walvis Bay in Richtung Pelican Point in Namibia. Dort leben das ganze Jahr über etwa 50.000 Kap-Pelzrobben, und zu dieser Jahreszeit waren die meisten Tiere am Strand Weibchen, die ihre Jungen aufzogen. Da die Paarungszeit vorbei ist, sind die meisten Männchen auf dem Meer auf Futtersuche.

In den seichten Gewässern am Point konnten Pelikane und Flamingos beim Fressen beobachtet werden, und während unserer Tour tauchten auch einige Große Tümmler und scheue Heaviside-Delfine auf.

 

Von Walvis Bay aus machten wir uns auf den Weg über den Atlantik – drei Tage auf See – nach St. Helena, einem britischen Überseegebiet. Trotz ihrer abgelegenen Lage blickt diese einzigartige britische Kolonie auf eine lange Geschichte interessanter Besucher zurück, darunter Napoleon Bonaparte, der dort bis zu seinem Tod im Jahr 1821 blieb.
Als am dritten Morgen unserer Atlantikreise die Sonne aufging, The World näherten wir uns diesem abgelegenen Fleckchen Erde. Wir umrundeten das südliche Ende und segelten entlang der Westküste bis zur Siedlung Jamestown, wobei wir im frühen Morgenlicht herrliche Ausblicke auf die schroffe Vulkanlandschaft genossen.

Nachdem wir an den „Landungsstufen“ an Land gegangen waren, schlenderten wir den Pier entlang, vorbei an den vielen alten Steingebäuden, die aus der Zeit der langen Herrschaft der Britischen Ostindien-Kompanie auf der Insel stammten. Den Vormittag und den frühen Nachmittag verbrachten wir mit einer Tour ins Landesinnere entlang der schmalen, kurvenreichen Straßen, die spektakuläre Ausblicke auf das winzige Jamestown boten, das in einem engen Tal eingebettet liegt.

Im Gegensatz zur eher kargen Landschaft an der Küste bot das höher gelegene Landesinnere eine üppige tropische Vegetation. Sowohl Napoleons Grab (das heute leer ist) als auch sein Exilort, Longwood House, waren von wunderschönen Bepflanzungen und Gärten umgeben.

Taucher und Schnorchler begaben sich am Nachmittag ins Wasser und konnten sich über gute Sichtverhältnisse und eine reichhaltige Unterwasserwelt freuen. Am Abend nahmen einige von ihnen an einem Empfang im Longwood House teil, der vom französischen Honorarkonsul ausgerichtet wurde.

Unsere Reise geht morgen weiter, um die Insel St. Helena auf dem Land- und Seeweg noch näher zu erkunden.

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