Eine reizvolle Tour durch die Gärten, Pubs, die Gastronomie und die Geschichte von Edinburgh
Wir verbrachten zwei entspannte Tage auf See auf der Fahrt von Aarhus nach Edinburgh. Die Bedingungen waren für die Nordsee recht gut. Wir aßen mit Freunden zu Abend, holten Lesestoff nach und bearbeiteten Fotos, und ich erledigte eine Menge Arbeit.
Nachdem wir am Morgen angekommen waren, machten wir uns auf den Weg ins Zentrum von Edinburgh. Wir hatten zwei Tage lang herrliches Wetter in Edinburgh und erkundeten die Stadt zu Fuß von allen Seiten.

Wir mieden die touristische Royal Mile und nutzten stattdessen die erste Gelegenheit, um direkt in die New Town zu gehen („neu“ im Sinne des späten 17. Jahrhunderts). Wir kehrten zum Mittagessen in einem französischen Bistro ein, spazierten durch die Stadt und besuchten die Royal Botanical Gardens, die einfach spektakulär waren.
Auf dieser Reise haben wir viele Gärten besucht, weil das Wetter so schön war. Das waren bisher die schönsten. Alle möglichen Blumen blühten, und überall wimmelte es von riesigen Hummeln. Sie prallten buchstäblich aneinander ab, um an die Blumen heranzukommen.



Wir entdeckten einige schöne, schattige Fußwege, die entlang alter Bahntrassen verliefen, und machten einen langen Spaziergang zurück zum Schiff, das in Leith vor Anker lag. An unserem zweiten Tag nahmen wir an einer geführten kulinarischen Tour teil und lernten dabei nicht nur etwas über die schottische Geschichte, sondern probierten auch Haggis, Räucherlachs und Scones. Ich habe herausgefunden, dass die Redewendungen „daylight robbery“ (Raubüberfall am helllichten Tag) und „laughing your head off“ (sich kaputtlachen) beide ihren Ursprung im Konflikt zwischen den Engländern und den Schotten haben. Schlagen Sie es mal nach.




An diesem Abend spazierten wir durch das Hafenviertel von Leith und aßen mit Freunden in einem örtlichen Steakhaus zu Abend. Als wir gingen, musste das Schiff den Hafen durch eine schmale Schleuse verlassen, die auf jeder Seite nur 70 cm Freiraum bot. Während wir manövrierten, beobachtete uns ein schottischer Fuchs vom Rand der Schleuse aus.

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