Zum Hauptinhalt springen

Riffe und Drachen in Indonesien

Ein Seetag während unserer Borneo-Expedition war nach den Erlebnissen an Land eine willkommene Verschnaufpause, und wir nutzten ihn, um Wäsche zu waschen, Tagebuch zu schreiben und Schlaf nachzuholen. Am Nachmittag wurden wir jedoch durch einen überraschenden Zwischenstopp an einem schönen Riff unterbrochen. Die Taucher schnallten sich ihre Flaschen um, und wir machten einen Schnorchelausflug. Endlich konnte ich die neue, einfache Unterwasserkamera ausprobieren, die ich mitgebracht hatte. Das Wasser war herrlich warm, und wir paddelten fast eine Stunde lang umher.

Überall waren blaue Seesterne!

Wir haben eine wunderschöne blaue Muschel entdeckt

 
Am nächsten Tag lagen wir vor Rinca, einer der Komodo-Inseln, vor Anker. Unsere Expeditionsleiter hielten dies für einen besseren Ort, um die berühmten „Drachen“ zu beobachten, als die nahegelegene Insel Komodo, die mittlerweile ziemlich touristisch geworden ist. Auch die dritte Insel, Padar, gehört zum Komodo-Nationalpark.
Um 7:30 Uhr stiegen wir zusammen mit etwa 40 anderen Teilnehmern in das Beiboot und trafen die Ranger, die uns auf der Wanderung begleiten sollten. Der Komodo-„Drache“ ist giftig und die größte noch lebende Eidechsenart; er wird 6–10′ lang und bis zu 150 Pfund schwer. Er kann auf Bäume klettern, ist ein guter Schwimmer und kann mit seinen kräftigen Kiefern die meisten Beutetiere überwältigen. Sein Speichel enthält virulente Bakterien, und sobald er etwas gebissen hat, wartet er einfach, bis es stirbt, bevor er es verzehrt.
Die Ranger sind nur mit einem gespaltenen Stock unterwegs, mit dem sie die Tiere anstupsen, falls diese zu nahe kommen sollten. Als wir losgingen, war es ziemlich warm, aber wir waren froh über die geschlossenen Schuhe, die wir tragen mussten.
 

Unser Reiseleiter und seine „Waffe“

 
Nachdem wir etwa eine Stunde lang gelaufen waren, stießen wir auf die „Fotogruppe“, die sich an einer Stelle versammelt hatte. Das bedeutete, dass sie wohl einen Drachen gesehen hatten. Es war ein recht kleines Weibchen, das unzählige Male fotografiert wurde!
 

 
Das war die einzige Sichtung, bis wir wieder bei der Rangerstation ankamen. Dort, unterhalb des Küchengebäudes, hatten sich mehrere Drachen versammelt, angelockt vom Duft des Essens und dem Schatten des Gebäudes. Das bot uns die beste Gelegenheit für Fotos.
 

Möchten Sie mehr erfahren?

Finden Sie heraus, ob das Leben an Bord The World das Richtige für Sie ist. Sprechen Sie noch heute mit einem unserer Wohnberater, um mehr über diesen einzigartigen Lebensstil, Details zu bevorstehenden Reisen und Expeditionen sowie Möglichkeiten zum Erwerb von Eigentumsanteilen zu erfahren.

Zurück zum Anfang