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Pinguine auf Franklin Island

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Pinguine, denn wir besuchten eine Adéliepinguin-Kolonie auf Franklin Island. Das war eigentlich unsere erste Gelegenheit, sie aus nächster Nähe zu beobachten. In diesem Teil der Antarktis scheint es nicht so viele Wildtiere zu geben wie auf der Halbinsel.
Franklin Island ist etwa 7 Meilen lang und liegt im Rossmeer, etwa 80 Meilen östlich von Cape Hickey in Victoria Land. Entdeckt wurde sie von Sir John Franklin, dem berühmten Arktisforscher, der bei dem Versuch, die Nordwestpassage zu finden, ums Leben kam. Er war zudem Gouverneur von Tasmanien und hatte die Teilnehmer der Ross-Expedition 1840 auf ihrem Weg nach Süden bewirtet.
 

 
Wir hatten eine nasse Landung und kletterten an einem felsigen Ufer hinauf zur Kolonie. Zu dieser Jahreszeit fressen die Küken wie wild und versuchen, ihr graues, flauschiges Fell abzuwerfen, bevor sie in wenigen Wochen ins Meer aufbrechen. Es herrschte reges Treiben. Die erwachsenen Pinguine hüpften aus dem Meer – dick, glänzend und voll mit Krill, den sie an ihre Jungen weitergeben wollten –, während sich die meisten Jungtiere in Gruppen, sogenannten „Creches“, zusammenkauerten; einige sahen in den verschiedenen Stadien der Mauser elender aus als andere. Es machte Spaß, zu beobachten, wie so viele von ihnen ihren Eltern hinterherkletterten, um mehr Futter zu bekommen.
 

Zeit für ein Nickerchen

Etwa auf halbem Weg zum Erwachsenenalter

 


Skuas und Pinguine leben – zumindest vorerst – friedlich zusammen

Am Ufer befanden sich auch einige Weddellrobben, die ebenfalls ihr Fell wechselten.

 

Der Landeplatz

 

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