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Relikte der Buddhas an Myanmars heiligstem Ort

Während unserer Überlandreise durch Myanmar unternahmen wir am späten Nachmittag einen Ausflug zur Shwedagon-Pagode. Sie wird als „ehrwürdigste Kultstätte in allen indochinesischen Ländern“ beschrieben und gilt als die prächtigste und meistbesuchte. Errichtet wurde sie 525 v. Chr. von König Okkalapa. Die Heiligkeit, die diesen Ort umgibt, beruht auf dem Glauben, dass sich hier mehrere Reliquien von Gautama Buddha sowie der drei Buddhas, die ihm vorausgingen, befinden. Zu diesen heiligen Gegenständen gehören ein Trinkkürbis, acht Haare, eine Robe und ein Stab. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Gebäude hinzu, die fast alle mit Gold verziert sind.

Nicht nur die Umgebung war unglaublich, sondern wir haben auch viele nette Menschen kennengelernt.

Einmal sahen wir eine große Gruppe von Buddhisten aus Thailand, die zu einem bestimmten Schrein zogen, dabei Gesänge anstimmten und diese auch danach noch einige Minuten lang fortsetzten.

 

Es ist zu jeder Tageszeit ein herrlicher Ort für einen Besuch, doch kurz vor Sonnenuntergang ist es besonders schön, da dann Kerzen und Öllampen angezündet werden, um das goldene Licht noch besser zur Geltung zu bringen. Zu dieser Zeit ist die Luft zudem kühler, und obwohl Hunderte von Menschen dort waren, war es relativ ruhig.

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