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Wunderschöne Mosaike und prächtige Architektur der Kirchen von St. Petersburg

Wir kamen heute Morgen gegen 7:30 Uhr am Eingang des Damms von St. Petersburg an. Dabei handelt es sich um eine beeindruckende, 16 Meilen lange Hafenmauer, die bei schlechtem Wetter die Sturmflut zurückhalten kann. Sie sollte St. Petersburg und die Newa-Bucht vor der Finnischen Bucht schützen. Der Bau wurde 2011 abgeschlossen. Entlang der Wasserstraße nach St. Petersburg befinden sich zahlreiche alte Festungen, die der Stadt im Laufe ihrer langen Geschichte Schutz boten.
Unsere erste Tour heute war eine „Highlights“-Tour durch die Stadt der Zaren. Es war ein nasser, kalter und sehr windiger Tag, an dem die Temperatur bei etwa 50 Grad lag. Uns wurde erzählt, dass es hier vor ein paar Tagen tatsächlich geschneit hatte, als die Höchsttemperatur nur 32 Grad betrug. Und das Mitte Juni!
Wir besichtigten drei Kirchen, darunter die Isaakskathedrale, die Auferstehungskirche und die Peter-und-Paul-Kathedrale. In dieser Stadt gibt es überall Kirchen. Das ist ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass die Religion während der sogenannten Sowjetzeit unterdrückt wurde.
Es handelt sich dabei ausschließlich um römisch-orthodoxe Kirchen mit herrlichen Mosaik-Ikonen im Inneren und sehr kunstvoll verzierten Fassaden. Die goldene Hauptkuppel der Isaakskathedrale ist kilometerweit zu sehen und war für uns während unserer Bootsfahrt durch die Newa-Bucht und schließlich auf der Newa (wo wir direkt im Stadtzentrum vor Anker liegen) gut zu erkennen. In der Kathedrale gibt es Säulen aus blauem Lapislazuli und grünem Malachit sowie 14 verschiedene Marmorsorten rund um das Gebäude.
St. Petersburg – St. Isaak
Die Kathedrale des Erlösers auf dem Blut wurde genau an der Stelle errichtet, an der Zar Alexander II. im Jahr 1881 ermordet wurde. Ihre kunstvoll verzierte Fassade ist sehr markant und äußerst beeindruckend.
St.-Petersburg-Erlöser-des-vergossenen-Blutes
Zu Sowjetzeiten diente sie als Lager für Theaterrequisiten. Anscheinend wurden viele Kirchen der Stadt in dieser Zeit anderweitig genutzt. Unser Führer erzählte uns, dass sich in der Kirche Mosaike mit einer Gesamtfläche von über 7.000 Quadratmetern befinden.
St.-Petersburg-Blutvergießen-Innenansicht
Das war atemberaubend!
Unsere letzte Kathedrale war die Peter-und-Paul-Kathedrale, in der viele Zaren aus dem Hause Romanow und ihre Angehörigen, die von 1613 bis 1917 regierten, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
St. Petersburg – Peter und Paul
Die Architektur von St. Petersburg lässt sich nur als großartig beschreiben.

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