Die vielfältigen Seiten von Porto, Portugal, entdecken
Wir kamen gegen 14 Uhr in Porto an, sodass wir einen entspannten Vormittag in der Ferienwohnung verbrachten und immer noch versuchten, den Jetlag zu überwinden.
Porto ist eine wunderschöne Stadt, und kurz nach dem Anlegen machten wir uns auf den Weg, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Ein Shuttlebus brachte uns ins Stadtzentrum zur Praça de Lisboa (Platz). Es war ein wunderschöner, warmer Sonntagnachmittag, und die Einheimischen waren unterwegs, um den Tag zu genießen.

Normalerweise wäre es in der Stadt sehr ruhig, aber diese Woche findet das „Queima das Fitas“ (Verbrennen der Bänder) in Porto statt, das ursprünglich eine akademische Veranstaltung war, bei der Studenten im letzten Studienjahr den Abschluss ihres Studiums feierten. Im Laufe der Jahre hat es sich jedoch zu einem einwöchigen Fest für alle Studenten und die gesamte Bevölkerung entwickelt. Die „Feiernden“ tragen alle schwarz-weiße Kleidung und ziehen in einem Umzug durch die Straßen von Porto. Heute fand ein Umzug statt, den wir zwar nicht gesehen, aber hören konnten. In der Stadt herrschte reges Treiben!
Wir besichtigten den Torre dos Clérigos (Clérigos-Kirche und Glockenturm). Dieser barocke Turm und die dazugehörige Kirche wurden 1754 errichtet und sind ein Wahrzeichen, das man von überall in Porto sehen kann.

Wir stiegen die steile und schmale Wendeltreppe des Turms (250 Fuß) hinauf und genossen den majestätischen Blick auf die Stadt in vollen Zügen. Die Treppe ist so schmal, dass wir oft auf einem Treppenabsatz anhalten mussten, um andere Besucher an uns „vorbeizurücken“. Aber der Aufstieg hat sich wegen der Aussicht von oben gelohnt. Spektakulär!


Außerdem haben wir die Kirche besichtigt und konnten den Innenraum nicht nur vom Erdgeschoss aus, sondern auch von den beiden darüberliegenden Etagen aus betrachten, was einen interessanten Blick auf den Chorraum, die Orgel und den Altar ermöglichte.

Anschließend sind wir durch die Stadt und durch einige der schönen alten Viertel der Gegend spaziert.

Zurück im „Ship“ machten wir einen Abstecher in die Lobby-Bar, um uns mit einem erfrischenden Drink zu stärken, bevor wir in unser Apartment gingen, um dort einen weiteren Abend mit Abendessen zu Hause zu verbringen. Die letzte Staffel von „Downton Abbey“ anzuschauen, ist eines der Ziele dieser Reise, und wir konnten zwei Folgen schaffen, während wir Sushi und Wein genossen. Wir waren rundum zufrieden.
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