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Römische Fundstücke und maurische Ruinen entlang der spanischen Hänge

Wir kamen Ende Juli in Tarragona an. An unserem ersten Tag in der Stadt machte sich unsere Tochter mit Freunden auf den Weg in einen örtlichen Vergnügungspark, während wir die Stadt erkundeten. Es gibt dort eine ganze Reihe römischer Ruinen, und wir haben die meisten der wichtigsten kurz besichtigt. Die Stadt liegt auf einem Hügel über dem Meer, aber an strategisch günstigen Stellen gibt es praktische Rolltreppen, sodass wir nicht mehrere hundert Stufen hinaufsteigen mussten.
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Tarragona verfügt über eine riesige Kathedrale, und die Altstadt ist von Stadtmauern umgeben. Der untere Teil der Mauern stammt aus dem Jahr 200 v. Chr., und die neueren Mauern (um 1100 n. Chr.) wurden auf den alten römischen Bauwerken errichtet.
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Wir spazierten entlang der alten Stadtmauer und stießen auf eine Reihe weiterer römischer Überreste, darunter ein Forum, ein Amphitheater und einen großen Zirkus am Wasser, der für Wagenrennen genutzt wurde.
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Um 17 Uhr hatten wir genug von der Hitze, also machten wir uns auf den Weg zurück zum „Ship“ und aßen dort zu Abend.
Am nächsten Morgen brachen wir zu einer ganztägigen Tour durch die Region Priorat auf. Dies ist eine sehr bergige Gegend, in der einige sehr gute Weine angebaut werden. Unterwegs sahen wir viele Weinberge auf steilem Gelände, vor deren Hintergrund sich felsige Klippen abzeichneten.
Zunächst besichtigten wir die Überreste eines Kartäuserklosters, dessen schweigsame Mönche Ende des 12. Jahrhunderts den Weinbau in dieser Gegend einführten. Im 19. Jahrhundert wurden die Mönche vom Staat vertrieben, und die Einheimischen, die die Kirche satt hatten, zerstörten den größten Teil des Klosters. Ein Teil davon wurde restauriert und vermittelt heute einen Eindruck davon, wie die Mönche lebten.
Kloster Tarragona
Nach dem Besuch des Klosters fuhren wir in das Dorf Poboleda und genossen ein köstliches Mittagessen in einem Restaurant namens „Brots“.
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Unser nächster Halt waren die maurischen Ruinen im Dorf Siurana aus dem 12. Jahrhundert. Dieses winzige Dorf hat nur etwa 30 ständige Einwohner und liegt buchstäblich auf einer Klippe. Die umliegende Landschaft war spektakulär, mit steilen Klippen aus Granit und tiefrotem Gestein.
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Die Aussicht war unglaublich: Auf der einen Seite lag weit unten ein blauer See, auf der anderen Seite erstreckten sich über ein bewaldetes Tal hinweg weitere steile Felsen.
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Die Fahrt den Berg hinauf und wieder hinunter führte über eine sehr schmale und kurvenreiche Straße entlang steiler Felswände. Ich lenkte mich mit der herrlichen Aussicht ab.

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